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Thema: Kroatien wird faschistischer und faschistischer

  1. #1

    Kroatien wird faschistischer und faschistischer

    Europarat ist alarmiert über das Erstarken von Neofaschisten in Kroatien

    Der Europarat hat sich alarmiert über das Erstarken von Rechtsextremen und Neofaschisten in Kroatien geäussert. Verstärkt werde dieser Trend durch eine «Verherrlichung» von Ideologien aus dem Zweiten Weltkrieg – vor allem des damaligen faschistischen Ustascha-Regimes.

    Wie es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der Anti-Rassismus-Kommission des Europarats (ECRI) zur Lage in Kroatien heisst, würden Politiker aus dem gesamten politischen Spektrum mit hetzerischen Reden Konflikte zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen schüren. Die Hassreden richteten sich häufig gegen Roma und Flüchtlinge – vor allem Muslime.

    Aber auch die serbische Minderheit in Kroatien sei – mehr als 20 Jahre nach Ende des Balkankriegs – nach wie vor Zielscheibe von rassistisch motivierten Angriffen. So würden serbische Häuser oder Einrichtungen regelmässig mit Nazi- und Ustascha-Symbolen beschmiert.
    Als einen der Wortführer der Aufstachelung zum Hass nennen die Experten die rechtsextreme und ultranationale Partei des Rechts, HSP. Sie habe dem Direktor der Gedenkstätte am ehemaligen kroatischen Konzentrationslager Jasenovac im Dezember 2013 eine unverblümt hasserfüllte Botschaft geschickt, mit dem Ustascha-Gruss «Za dom – spremni» («Für die Heimat – bereit») als Abschluss.

    Auch Medien an Hasstiraden beteiligt

    Dieser Gruss ist in Kroatien zwar ebenso verboten wie der Hitlergruss in Deutschland, bei Treffen von Rechtsextremen und Neofaschisten, aber auch bei bestimmten Musikveranstaltungen ist er dennoch häufig zu sehen. Laut dem ECRI-Bericht kursieren zudem in sozialen Netzwerken wie Facebook Dutzende von Fotos, die Kroaten in der Uniform der Ustascha zeigen.
    An den Hasstiraden beteiligen sich laut den Angaben auch einige Medien. In dem Bericht wird der beliebte Fernsehsender Z1 TV genannt. Ein Moderator des Senders habe Zuschauer davor gewarnt, nahe der serbischen orthodoxen Kirche in der Hauptstadt Zagreb spazieren zu gehen – weil ihre Kinder dort «Opfer von Schlächtern» werden könnten.
    Die Autoren des Berichts forderten die Regierung in Zagreb auf, energischer gegen Hasstiraden sowie rassistisch motivierte Angriffe auf Minderheiten vorzugehen. Bisher würden solche Ausfälle nicht ausreichend strafrechtlich verfolgt. Zumeist würden sie nicht als Straftaten eingestuft, sondern nur als «Fehlverhalten».
    Dem ECRI gehören Experten – etwa Juristen oder Vertreter von Menschenrechtsorganisationen – an, die von den 47 Europaratsländern ernannt werden.
    https://www.nzz.ch/international/eur...ien-ld.1385765

    Kroatien hat ein ernstes Faschismus-Problem, das den meisten EU-Bürgern, aber auch den Kroaten selbst, gar nicht klar ist. Die Extremfälle unter den kroatischen Faschisten zeigen mit dem Finger auf die weniger extremen, um sie vom Faschismus-Vorwurf reinzuwaschen. Nach dem Motto "Hey, seht her, wir sind die Faschisten, die sind doch freiheitlich". Und das Schlimme daran ist, dass sich die weniger extremen Faschisten dadurch für liberal halten und gar nicht im Klaren sind, dass sie eigentlich faschistisch sind.vDas sieht man ja im kleinen Rahmen auch hier bei unseren Forumskroaten - ich will jetzt keine Namen nennen.

    Was meint ihr, wird es Kroatien schaffen, sein Faschismus-Problem in den Griff zu kriegen? Die EU muss auf jeden Fall größeren Druck ausüben, doch ob das ausreicht...

  2. Die folgenden 2 Mitglieder bedanken sich bei Aesthetics für diesen Post:

    Lubenica (08.08.2018), Mortimer (08.08.2018)

  3. #2

  4. Das folgende Mitglied bedankt sich bei Aesthetics für diesen Post:

    Lubenica (08.08.2018)

  5. #3
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    Kroatien ist eine Aufwertung für viele Versagerländer der EU

  6. #4
    Junior Member Avatar von Jon Snow
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    balkaner sind rassisten und strohdumm, vorallem die alte generation wenn wunderts also

    als serbien vor paar jahren überflutet wurde hat meine mutter gesagt dass sei gottes strafe für die serben :facepalm:

  7. Die folgenden 2 Mitglieder bedanken sich bei Jon Snow für diesen Post:

    Mühlhiasl (08.08.2018), Mortimer (08.08.2018)

  8. #5
    Das selbe gilt auch für Polen, Ungarn, Slowakei, Bulgarien und andere Ostblockländer auch die ehemalige DDR, mittlerweile sogar Italien...Es war ein Fehler diese Länder in die EU einzugliedern, dann will man sogar noch den restlichen Balkan da mit aufnehmen...
    Geändert von Klinge (08.08.2018 um 02:02 Uhr)

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    Lubenica (08.08.2018), Mortimer (08.08.2018), snowflake (08.08.2018)

  10. #6
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    Obsache linksversifften Abschaum und religiöse Heinis fernhalten, dann kann man nix falsch machen

  11. #7
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Obsache linksversifften Abschaum und religiöse Heinis fernhalten, dann kann man nix falsch machen
    Falsch Afdler und Ostblocklatinos vor der normalen Welt fernhalten...Und euch den Geldhahn zudrehen, da kann man nix falsch machen. Aber eure Frauen lassen wir gerne durch kein Problem.

  12. Die folgenden 2 Mitglieder bedanken sich bei Klinge für diesen Post:

    Lubenica (08.08.2018), Mortimer (08.08.2018)

  13. #8

    Zuschauer bei einem Konzert des Musikers Marko Perković Thompson Bildrechte: IMAGO


    Stellen Sie sich vor: In Berlin weht die Hakenkreuzfahne. Beim Oktoberfest in München wird heiter das "Horst-Wessel-Lied" gesungen: "Die Fahne hoch! Die Reihen dicht geschlossen! SA marschiert!" Nach einem Spiel begrüßt ein Spieler des RB Leipzig die Zuschauer mit dem Hitlergruß. Und stellen Sie sich vor: Der Holocaust wird fleißig in Frage gestellt, oder zumindest die Zahl der ermordeten Juden. In der Gedenkstätte KZ Buchenwald wird ein Denkmal für gefallene deutsche Soldaten errichtet, auf dem "Sieg Heil!" steht. Politiker kritisieren grundsätzlich die Romantisierung des Nazismus, tun jedoch nichts dagegen. Unvorstellbar?

    In Kroatien ist der Faschismus wieder salonfähig

    Etwas ganz Ähnliches aber geschieht derzeit in Kroatien. Was im sozialistischen Jugoslawien Tabu war, wird im EU-Staat Kroatien toleriert oder sogar von rechtspopulistischen Politikern gefördert: Das Liebäugeln mit dem Unabhängigen Staat Kroatien NDH (1941-1945), einem Staatsgebilde von Hitlers Gnaden, das unter der Führung von Staatsoberhaupt Ante Pavelić Rassengesetze einführte, Kommunisten, Serben, Juden und Zigeuner systematisch ausrottete, Konzentrationslager errichtete und auf der Seite Nazideutschlands kämpfte. Ustascha nannten sich die kroatischen Faschisten, "Za dom - spremni!" (Für die Heimat – bereit!) hieß ihr Gruß.

    Ikone der Rechtspopulisten


    Marko Perković Thompson Bildrechte: IMAGO


    Marko Perković Thompson ist wohl der populärste Sänger in Kroatien. Er ist sogar ein Superstar. Und er ist die Ikone der Rechtspopulisten. "Za dom – spremni!", begrüßt er Abend für Abend Tausende Zuschauer bei seinen Konzerten. Und die Masse brüllt zurück: "Za dom – spremni!" Als ob in Deutschland jemand "Sieg Heil!" rufen würde. Viele Zuschauer der Konzerte tragen Symbole der Ustascha. In einem Lied ruft Thompson Ante Pavelić herbei, der die Kroaten retten soll. In einem anderen singt er darüber, wie man bald die Serben vertreiben werde. Teenager summen auf der Straße seine Lieder.

    Staatspräsidentin mag Thompsons Songs

    Staatspräsidentin Kolinda Graber Kitarović liebt Thompsons Lieder, das bekannte sie einmal. Gleichzeitig erklärt sie, das unabhängige Kroatien von Hitlers Gnaden "sei am wenigsten unabhängig gewesen" und hätte "nicht die Interessen des kroatischen Volkes verteidigt"; das Ustascha-Regime sei, so ihr Fazit, ein "verbrecherisches Regime" gewesen. Doch statt die Glorifizierung des Ustascha-Regimes scharf zu verurteilen, mahnte sie nur: "Genug mit dem Ustascha-Geschrei. Und genug mit dem gegenseitigen Beschuldigungen. Hört auf, Euch zu zanken!" Antifaschisten sollen sich also mit jenen versöhnen, die die Geschichte des kroatischen Faschismus fälschen. "Za dom - spremni!" ist formalrechtlich in Kroatien ebenso verboten wie der Hitlergruß in Deutschland. Nur wird der faschistische Gruß in Kroatien toleriert.


    Staatspräsidentin Kolinda Grabar Kitarovic Bildrechte: IMAGO


    Thompson tritt bei Staatsfeiertagen auf. In der Küstenstadt Šibenik lud ihn eine katholische Schule ein, um mit Schülern zu reden. Konzerte von Thompson wurden in der Schweiz, den Niederlanden, Österreich und Slowenien verboten oder zwangsweise abgesagt, wegen seiner Glorifizierung des Ustascha-Regimes. "Wir müssen die Gefahr der Faschisierung erkennen", warnte jüngst der ehemalige kroatische Staatspräsident Stipe Mesić.

    Romantisierung des Faschismus

    Das Spielen mit der Ustascha-Tradition, mit dem Faschismus, wird in Kroatien allmählich zur Popkultur. Kein Wunder, dass bei einer Meinungsumfrage in kroatischen Schulen 60 Prozent der Schüler im unabhängigen, faschistischen Kroatien während des Zweiten Weltkriegs nichts Umstrittenes sehen. Diese Nazischöpfung verbinden sie gar nicht mit Hitler oder Mussolini, die Ustascha werden in der kroatischen Gesellschaft als Antikommunisten und romantische Freiheitskämpfer stilisiert. Die antifaschistische Tradition in Kroatien wird dagegen systematisch verdrängt - der Nationalismus braucht eine andere Geschichte, seine eigenen Helden.

    "Ich kann nicht sagen, dass ich bestürzt war, als ich dieser Tage gesehen habe, wie Ustascha durch Zagreb marschieren, gewundert habe ich mich jedoch, dass sie Polizeischutz genossen... Fröhlich marschieren wir dem Jahr 1941 entgegen", erklärte die bekannte kroatische Schriftstellerin Vedrana Rudan nach einer rechtspopulistischen Veranstaltung in der kroatischen Hauptstadt.

    „Das kroatische Schulsystem hat versagt“, erklärte damals der Politologe Žarko Puhovski. Junge Menschen erfahren nichts über Verbrechen, die die Ustascha begangen haben. Neulich sagte Puhovski , dass "Nationalismus und Rechtsextremismus, die bisher in einem Teil der Gesellschaft präsent waren, von der politischen Elite übernommen und damit politisch relevant und akzeptabel gemacht werden".

    KZ Jasenovac

    Eines der Symbole des kroatischen Utascha-Staates war das 95 Kilometer südöstlich von Zagreb gelegene Konzentrationslager Jasenovac, wegen seiner Größe auch "Auschwitz des Balkans" genannt. Es war das größte Arbeits- und Vernichtungslager außerhalb des unmittelbaren deutschen Machtbereiches. Angaben über die Toten schwanken zwischen 700.000, wie unmittelbar nach dem Krieg behauptet, bis "nur" 30.000, wie es der erste Präsident Kroatiens nach dem Zerfall Jugoslawiens, Franjo Tudjman, behauptete.

    Die Gedenkstätte Jasenovac weist eine Liste von 83.145 ermordeten Menschen auf – davon 47.627 Serben, 16.173 Roma, 13.116 Juden, 4.255 Kroaten. Viele Opfer konnten niemals identifiziert werden. Unter den Opfern waren viele Kinder. Um die Gedenkstätte gab es in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer wieder Skandale, so auch dieses Jahr, als es nicht möglich war, eine gemeinsame Gedenkveranstaltung zu organisieren. Am 22. April 2017 besuchten Vertreter der Organisationen der Serben, der Veteranen des Zweiten Weltkrieges, die gegen die Deutschen und Italiener gekämpft hatten, Jasenovac; am 23. April 2017 gab es eine offizielle Gedenkfeier des kroatischen Staates, an der Ministerpräsidentin und Parlamentspräsident teilnahmen; am 24. April 2017 gedachten dann jüdische Organisationen in Kroatien ihrer Toten.

    "Za dom - spremni!" und das KZ Jasenovac

    Der Grund für den Streit: Eine in der Nähe der Gedenkstätte angebrachte Erinnerungstafel mit den Namen von kroatischen Soldaten, die im Bürgerkrieg mit Serbien 1995 gefallen waren und auf der "Za dom - spremni!" steht. Für Serben, Juden und Antifaschisten war der Ustaschi-Gruß inakzeptabel auf einer Gedenktafel in der Nähe von Jasenovac, ein Zeichen der Verachtung der Opfer des KZ. Kroatische Behörden ließen die umstrittene Gedenktafel jedoch keineswegs abmontieren. Stattdessen gab es die Erklärung: Der Ustaschi-Gruß sei hunderte Jahre alt und habe nichts mit Faschismus zu tun.

    Slavko Goldstein, Schriftsteller und Drehbuchautor, langjähriger Vorsitzender der jüdischen Gemeinde von Zagreb, veröffentlichte unlängst ein Buch mit dem Titel "1941, das Jahr, das zurückkehrt". Er schreibt unter anderem über heutige kroatische Politiker: "Sie werden keine Menschen in serbischen Dörfern abschlachten, aber dem Wesen nach ist das ein Ustaschi-Regime."

    Massaker von Bleiburg


    Gedenkveranstaltung in Bleiburg (2016) Bildrechte: IMAGO

    Jedes Jahr am 15. Mai werden in Bleiburg Gedenkveranstaltungen und Todesmessen abgehalten. 2017 kamen etwa 15.000 Besucher aus Kroatien, Bosnien und Herzegowina und Ländern mit kroatischer Diaspora. Diese Veranstaltungen haben sich zu den größten offen neofaschistischen Kundgebungen entwickelt - man trägt Hakenkreuze, grüßt mit erhobenem rechten Arm. Dieses Jahr nahm die österreichische Polizei drei Personen wegen "nationalsozialistischer Widerbetätigung" in Gewahrsam, es gab jedoch viel mehr Ausschreitungen.

    "Gesellschaftliche Zusammenhalt bedroht"

    "In Kroatien blüht der Ustaschi-Extremismus, Kroaten ziehen auf fremde Kriegsschauplätze, wie den ukrainischen, in Jasenovac wurde eine Tafel mit dem Ustaschi-Gruß angebracht und man wundert sich immer wieder, wenn Fotos von extremistischen Fahnen in der Öffentlichkeit erscheinen", erklärte das Mitglied des bosnischen Staatspräsidiums, Bakir Izetbegovic. 2016 schrieb der "Spiegel", dass "nationalistische Töne in Kroatien immer schriller" und "faschistische Verbrechen verharmlost" würden. Dabei wird der Rechtsruck in Kroatien in der EU kaum wahrgenommen. Nils Muiznieks, Menschenrechtskommissar des Europa-Rates, erklärte nach einem Besuch in Kroatien jedoch: "In Kroatien sind der gesellschaftliche Zusammenhalt und der Pluralismus bedroht."

    https://www.mdr.de/heute-im-osten/os...atien-100.html

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    Lubenica (08.08.2018), Mortimer (08.08.2018)

  15. #9
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    Kroatien ist auf dem Fundament des Faschismus enstanden. Schon 1990 hatten sie mit Pavelic Bildern demonstriert für ein "Unabhängiges Kroatien" das Kroaten faschisten sind wird verheimlicht im westen oder runtergespielt für sie sind die serben die faschisten, obwohl es auch in serbien faschisten gibt, aber es ist zu einseitig (serben=böse nationalisten, kroaten, albaner, moslems=unschuldige opfer). es gibt auf allen seiten faschismus und ich glaube in serbien heutzutage weniger als in kroatien.

  16. #10
    Member Avatar von Mortimer
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    Selbst mein Geschichte Lehrer hat die Ustasha verharmlost, damals.

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    Aesthetics (08.08.2018), Lubenica (08.08.2018)

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