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Thema: Youtube Philosophie über den Balkan und Jugoslawien

  1. #1

    Youtube Philosophie über den Balkan und Jugoslawien

    Youtube Philosophie über den Balkan und Jugoslawien

    Szdravo

    hier könnt ihr die besten YT Kommentare von Usern posten, die euch aus gewissen Gründen gefallen haben.
    Ihr könnt Kommentare von Usern posten, die Bezug zu historisch, sozialen und politischen Themen haben, die ihr in Nachrichten, Dokumentationen, Reportagen und Filmen gefunden habt.

    Hetze und rassistisches Zeug und Faschokacke sind nicht erwünscht.

    Ich fange mit der ersten "Balkanpoesie" an und poste einen Kommentar von einem User, der unter einer Reisedoku etwas zum Thema YU gepostet hat....die Reisedoku werd ich auch verlinken.

    User Webusecom :

    "Die Frage ob es Jugoslawien, also eine gemeinsame, sozialistische Föderation am Balkan wieder geben wird ist keine Frage von Wollen oder netten Phrasen. Eine gemeinsame Föderation, welche fähig ist die im Rahmen der Privatisierung zerstörte und außer Kraft gesetzt Industrie wieder zu übernehmen und, im Gegensatz zum damaligen Jugoslawien, diese demokratische zu verwalten ist nichts weniger als eine Notwendigkeit, wenn wir irgendwann in den nächsten Jahren am Balkan wieder von Perspektive und Wohlstand sprechen wollen. Schön, dass hier Deutsche mitfühlen und unsere Vetternwirtschaft und Korruption sowie den dominanten Nationalismus kritisieren. Weniger schön ist allerdings die Tatsache, dass der massive politische Druck Deutschlands auf Ex-Jugoslawien eine entscheidende Rolle im Zerfallen unseres Staates gespielt hat. Ebenso unschön ist auch die Tatsache, dass der Großteil des Kapitals, der Banken in den Händen von deutschen Kapital sind, wodurch ein beachtlicher Teil des am Balkan produzierten Gewinnes unsere Region wieder verlässt. Die einfachen Deutschen haben davon natürlich wenig, die zersplitterten Länder am Balkan bleiben allerdings in einer ökonomisch fatalen Lage. Was liegt uns also an einem neuen Jugoslawien, an einer gemeinsamen, sozialistischen Balkanföderation? Nichts weniger als der Wiederaufbau unserer Region und der Garantie eines sicheren, guten Lebens für alle Völker, die auf dem Balkan leben."


    Balkan-Reise: alte Wunden, neue Freunde | WDR Doku
    1.000 Kilometer über den Balkan - und das nicht mit irgendeinem Auto, sondern dem Zastava 750. Mit satten 25 PS und jeder Menge Emotionen ausgestattet. Das erste Auto, das man sich im ehemaligen Jugoslawien leisten konnte. Ein Auto, das für eine Zeit steht, in der Jugoslawien noch eine Einheit war. Doch wie viel Einheit gibt es jetzt noch in der zerfallenen Region?
    Non nobis Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam AMEN

  2. Das folgende Mitglied bedankt sich bei Lubenica für diesen Post:

    Hellenic (27.10.2018)

  3. #2
    Junior Member
    Registriert seit
    Oct 2018

    Beiträge
    175
    Thanked: 62
    Geiles Thema, eigentlich.

  4. Das folgende Mitglied bedankt sich bei Hellenic für diesen Post:

    Lubenica (28.10.2018)

  5. #3
    YT Philsophie

    diesmal von
    Kay Barval

    zum Thema: "Mazedonien braucht die EU-Mitgliedschaft"

    "Interessanter Beitrag und ein sehr gewissenhafter Mann und sehr gute Fragen, die den Nerv Mazedonien (Republik) treffen. Bemerkenswert ist, dass diese kleine Republik mit nicht einmal 30 Jahren Unabhängigkeit so viele Probleme bewältigen konnte und leider immer noch gezwungen ist, innere und äußere Probleme des Landes zu lösen. Auf dem Balkan und leider in der Republik Mazedonien herrschen keine gemeinsame Ziele, wie die Albaner es gerne zu äußern versuchen. Die Trennung Mazedoniens wird angestrebt, da verstehe ich die verteidigende Position Mazedoniens. Was die kultivierung der mazedonischen Identität innerhalb Mazedoniens betrifft so kann ich nur sagen, dass jede Minderheit und generell jedes Volk innerhalb der Republik anerkannt wird und seine Kultur ausleben darf. Das die Mazedonier die albanische Kultur ausleben sollten, damit sie sich verstanden und geliebt fühlen ist nicht die Aufgabe eines anderen Volkes. Die Albaner selbst, können doch innerhalb dieses Landes ihre Kultur veräußern und ausleben und so ist ihr Kulturgut im multi-ethnischem Land gewährleistet und positioniert, ebenfalls können sich die albanischen Mazedonier politisch engagieren. Das ein Mazedonier nicht unbedingt die Partei wählt die eher Albaner fokussiert ist, finde ich auch selbstverständlich wohingegen die mazedonischen Parteien alle Nationen der Republik Mazedonien involivert. Roma dürfen und müssen in die Schule gehen, sie haben ihre eigenes Verwaltungsgebiet, einen eigenen Politiker und das Land befindet sich gerade erst in einem Wandel Richung Europa und EU. Was soll man denn so schnell von einem kanppe 25 Jahre altem Land so viel und so schnell erwarten können? Gutes braucht seine Zeit und wie gesagt, hat das Land nicht nur wirtschaftliche, sondern auch kulturelle und ethnische, die es Stück für Stück bewältigen muss. Hut ab, dass dieses kleine und eigentlich schwache Land in so kurzer Zeit seiner Unabhängigkeit vieles meistern konnte und dass mit all seinen Bewohnern. Ein Dank an die Albaner, die sich auch für die Vernunft entschieden haben, ein Dank and die Mazedonier und an die Roma, Türken etc. die ebenfalls an die Vernunft appellieren. Griechenland blockiert das Land zu einer besseren Wende, aber auch dieses Problen wird irgendwann mal Vergangenheit sein. Griechenland muss ebenfalls seine Hausaufgaben machen und wie im Video erwähnt akzeptieren und sich eingestehen, dass Mazedonien, welches seit 1913 aufgeteilt wurde und jedermanns Traumgebiet war, ebenfalls eine Slawisch-Mazedonische Nation repräsentiert. Diese Ansprüche der Bulgaren und Griechen, dass Mazedonien entweder bulgarisch oder griechisch sei, muss aufhören. Diese fanatischen Ideen und Behauptungen bringen doch nur Elend und Blockaden mit sich, genauso wie die Großalbanien-Träumer. Das sind Anti-Staatliche-Gedanken aber vor allem staatsgefährdende Gedanken, die nur zur Trennung führen. Die heutigen Grenzen sprechen jetzt für sich. Man muss an die nächsten 10 Jahre denken und nicht an die Antike oder an die letzten 100 Jahre, wie was wo wie war!"
    Non nobis Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam AMEN

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