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Thema: Geografische Gräzisierung nicht-griechischer Ortschaften im post-osmanischen GR

  1. #1
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    Geografische Gräzisierung nicht-griechischer Ortschaften im post-osmanischen GR

    Im Zuge der Schaffung des neugriechischen Staates, der aufgrund der irredentistischen Komponenten des neugriechischen Nationalismus sein Territorium auf Kosten der benachbarten Völker verdoppelte, wurden tausende Ortschaften mit albanisch-arvanitischen, slawischen oder türkischen Toponymen gräzisiert. Ziel dieser chauvinistischen Namensänderungskampagne war - und ist es bis heute - eine fiktive und nicht belegbare, durch nationalistische Mythen geschmückte, ununterbrochene Verbindung zwischen den antiken Hellenen und den heute in Griechenland lebenden Menschen herzustellen. Diese Gräzisierungsideologie mündete letztlich in der völligen Annihilation der alteingesessenen albanischen Bevölkerungsgruppe (Südepirus, Attika, Teile der Peloponnes), ihrer eigenständigen Kultur und ihrer Muttersprache. Gleichwohl wurden die Slawen (Mazedonier und Bulgaren) aus Nordgriechenland, allen voran der Region Makedonien, vertrieben, obwohl sie in dieser äusserst heterogen bevölkerten Region Griechenlands die Mehrheit stellten.

    In die Regionen, die vormals von Albanern, Slawen, nicht gräzisierbaren Wallachen und Türken besiedelt wurden, wurden Menschen griechischer Sprache aus Kleinasien angesiedelt.

    The older name forms of the renamed settlements were mainly of Greek, Slavic, Turkish, Vlach or Albanian origin. According to ongoing research being carried out at the Institute of Neohellenic Research in Athens, between 1913 and 1996, the names of 4,413 settlements were legally changed in Greece. In each case, the renamings were recorded in the official Government Gazette. The regional breakdown in renamings is: Macedonia: 1,805 renamings; Peloponnese: 827 renamings; Central Greece: 519 renamings; Thessaly: 487 renamings; Epirus: 454 renamings; Thrace: 98 renamings; Crete: 97 renamings; Aegean Islands: 79 renamings; Ionian Islands: 47 renamings.[12]
    Greek region of Macedonia
    Till 1912, the area had a very heterogeneous population consisting of Slavic, Turkish, Greek, Jews and Wallachian people. Most of the geographical names were of non Greek origin, the Greek government planned to change this. Between 1913 and 1928 the Slavic names of hundreds of villages and towns were Hellenized by a Committee for the Changing of Names, which was charged by the Greek government with "the elimination of all the names which pollute and disfigure the beautiful appearance of our fatherland".[17] Between 1912 (Balkan Wars) and 1928 (after the Population exchange between Greece and Turkey), the non Greek inhabitants were largely gone and instead of them Greek refugees from the Ottoman Empire settled in the area thereby changing its demography.
    Hervorzuheben ist allen voran, dass minutiös darauf geachtet wurde, die albanischen, slawischen und türkischen Namen durch völlig ungebräuchliche Namen aus der griechischen Antike zu ersetzen. Griechenland mischt sich dabei heute noch so weit in die internen Angelegenheiten seiner Nachbarn ein, dass es z. B. albanische Pässe nicht anerkennt, sofern die jeweiligen Geburtsorte - sollten sie in Griechenland liegen - nicht gemäss der griechischen Bezeichnung abgebildet werden.

    Weiterlesen:
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_o...ama_Prefecture
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_o...ina_Prefecture
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_o...ena_Prefecture
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_o...hia_Prefecture
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_o...ala_Prefecture
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_o...lla_Prefecture
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_o...ria_Prefecture
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_o...thi_Prefecture

    tl;dr: Souvlakistan und der gesamte Fakelaki-Nationalismus basieren auf Lügen, die solange erzählt wurden, bis man sie selbst glaubte.

  2. Die folgenden 2 Mitglieder bedanken sich bei Ratko Daric für diesen Post:

    amerigo (02.11.2018), Lubenica (03.11.2018)

  3. #2
    Subhanallah...Endlich räumt jemand mit diesem Fake-Volk mit Fake-Geschichte auf.

    440px-ByzantinischesReich1265_svg.jpg
    Geändert von Klinge (03.11.2018 um 12:21 Uhr)

  4. #3
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    Die Politik und Historiographie des neugriechischen Staates (sich z. B. an den hier anwesenden Ölaugen manifestierend), indoktriniert und geleitet durch die neugriechische Ideologie, versucht, die Arvaniten (alteingesessene albanische Bevölkerung Griechenlands) und deren Geschichte in eine dem griechischen Nationalismus und der griechischen Geschichte inhärente Komponente zu verwandeln.

    Bild 1: Ethnische Zusammensetzung der Peloponnes:



    Bild 2: Ethnische Zusammensetzung des Balkans (inkl. Nordgriechenlands:




    Nichtsdestotrotz hat diese auf Lügen beruhende Hellenisierungspolitik zu diesen Entwicklungen geführt:

    1. Die Sprache der Arvaniten, das Arbërisht - wie die albanische Sprache im Mittelalter als Endonym genannt wurde - ist nahezu völlig ausgestorben.

    Arvanitika is today endangered, as its speakers have been shifting to the use of Greek and most younger members of the community no longer speak it.[6]
    2. Den Arvaniten wurde im neugriechischen Staat eingeflösst, Hellenen zu sein, die von den albanisch-muslimischen Obrigkeiten gezwungen wurden, Albanisch zu sprechen. Demnach handele es sich bei der arvanitischen Sprache gar nicht um ein dem arvanitischen Bewusstsein zugehöriges Element, sondern viel mehr um einen Fremdkörper, der die angebliche Unterdrückung durch Albaner widerspiegle. Vielmehr ist aber anzumerken, dass das Griechische im albanisch dominierten Mittelalter des Epirus Verkehrs- und Handelssprache war, ja gar vom - nach neugriechischem Geschichtsrevisionismus als griechenfeindlich dargestellten Ali Pascha Tepelena - zur Hofsprache erklärt wurde.

    3. Die Arvaniten in einen Identitätskonflikt geführt wurden, wonach sie entweder Griechen sein konnten (was voraussetzt, dass sie ihre Eigenständigkeit und damit ihre Kultur, Sprache und Geschichte aufgeben) oder Arvaniten, jedoch nicht beides in einem Umfang, bei dem man noch davon ausgehen hätte können, dass das arvanitische Element überlebt. Mit anderen Worten: es wurde zwar in hinterlistiger Manier versucht, ein die Arvaniten inkludierendes Bild des neugriechischen Staates und -volkes zu malen, allerdings mussten die Arvaniten, um in die vorgepressten Schablonen zu passen, jegliche Eigenschaften verlieren, die sie als solche kennzeichnen.

    Griechenland, unter dem Deckmantel verschiedener Organisationen, darunter der von Griechen dominierten autokephalen albanisch-orthodoxen Kirche, unterstützt Albaner finanziell, die sich zum Griechentum bekennen. Diese albanerfeindliche Hellenisierungspolitik zieht sich somit bis in die Neuzeit.

    tl;dr: Das Gyros-Empire betreibt nach wie vor eine massive Hellenisierungspolitik ethnischer Minderheiten gegenüber, die sich teilweise in seine Nachbarstaaten erstreckt.

  5. #4
    hahaha wie er sich voll die mühe gibt und eine stunde hinterm PC um irgendwelche fake karten aus dem 19 Jahrhundert sucht. Du Hund hast wohl nichts besseres zu tun haha

  6. #5
    Zitat Zitat von Klinge Beitrag anzeigen
    Subhanallah...Endlich räumt jemand mit diesem Fake-Volk mit Fake-Geschichte auf.

    440px-ByzantinischesReich1265_svg.jpg
    Ihr Alabaner seit ja lustige Zeitgenossen ihr habt nicht nur unzählige slawische, walachisch, griechische usw. toponyme in Albanien geändert sondern auch eure eigenen Namen haha aus einem Mehmed oder Ali wurde über nacht ein "Tauland" und "Liridon" (Pegane Illyrische namen die auf dem balkan seit 2000 jahren nicht mehr benutzt wurden) und du erzählst was von fake? hahaha





    https://en.wikipedia.org/wiki/Albani...m#Name_changes

    Name changes

    Within the context of anti religion policies the communist Albanian regime ordered in 1975 mandatory name changes, in particular surnames for citizens in Albania that were deemed "inappropriate" or "offensive from a political, ideological and moral standpoint".[188][192] The Albanian regime insisted that parents and children attain non religious names that were derived from "Illyrian" mythological figures, geographical features and newly coined names.[189] These names were often ascribed a supposedly "Illyrian" and pagan origin while given names associated with Islam or Christianity were strongly discouraged.[192] Non-Albanian names were replaced which went alongside the regime's brutal version of Albanian nationalism.[188] These approaches resulted for example in the Albanianisation of toponyms in areas where Slavic minorities resided through official decree (1966) and of Slavic youth though not outright of the Macedonian community as a whole.[188][193] The communist regime also pursued a nationalistic anti-Greek policy.[194] Greeks in Albania were forced to Albanianise their names and choose ones that did not have ethnic or religious connotations resulting in Greek families giving children different names so as to pass for Albanians in the wider population.[195] Albanian nationalism in the 1980s became an important political factor within the scope of Hoxha's communist doctrines.[196]
    Geändert von Kornaros (03.11.2018 um 15:19 Uhr)

  7. Die folgenden 2 Mitglieder bedanken sich bei Kornaros für diesen Post:

    Godzilla (03.11.2018), Lysimachos (03.11.2018)

  8. #6
    Ps: für den shit hab ich nur einen mausklick gebraucht.

  9. #7
    Schlimmer als Cobra Avatar von Vatrena
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    Geändert von Vatrena (03.11.2018 um 15:29 Uhr)

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