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Thema: ADHS oder ADS und Schule

  1. #31
    Jugo-Cobra Avatar von beba
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    Vielen, vielen Dank für euere zahlreichen und tollen Beiträge.

    Bin gerade dabei völlig umzudenken. Lerne mit meinem Kind, aber eben ganz anders....zB Lernwörter auf Kartei und sie werden ein Stockwerk tiefer aufgelegt, er läuft runter und wieder zurück und sagt, was er gelesen hat...bzw. wir lernen jetzt wirklich überall...im Supermarkt, auf dem Skateboard ....es macht ihm unglaublich Spaß.... aber ganz ehrlich, hätte ich noch vor ein paar Wochen eine Mutter gesehen, die so etwas mit ihrem Kind macht, ich hätte sie für eine Sadistin gehalten....
    "τὸ ἀδικεῖν τοῦ ἀδικεῖσθαι κάκιον" Πλάτων

    es wird nach symphatie verwarnt dat is kla. aber scheiss drauf die verwarnungen haben so oder so keinen wert hehe sie sollen nur zeigen das man nicht "brav" war montesori-behinderten style. @ Baresco

  2. Das folgende Mitglied bedankt sich bei beba für diesen Post:

    Mühlhiasl (05.06.2020)

  3. #32
    lernen ist überbewertet. kindern wird heutzutage schon so früh druck gemacht mit schule und noten usw.
    würde meine kids in ne walddorfschule schicken am besten wenn ich mal welche hab. fragt sich nur ob die kids dann aufgrund der ganzen
    hippykinder die da sind nicht schlimmer rauskommen lol

    prüfungen sollte man komplett verbieten meiner meinung nach. als lehrer merkst du auch ohne prüfung welche kids das zeugs begreifen oder nicht und fürs gymnasium gemacht sind. bzw man kann prüfungen haben einfach ohne noten und ohne das man dafür lernen muss vorher. weniger druck für die kids und auch weniger probleme mit den eltern, vorallem für leistungsschwache schüler. man wie oft hab ich das erlebt das schulkameraden geheutl haben in der klasse weil sie die prüfung nicht von den eltern unterzeichnen lassen haben aus angst.
    waren zwar immer albaner da eltern halt ungebildete bauern aber trotzdem.
    Geändert von Jon Snow (29.05.2020 um 23:56 Uhr)

  4. Die folgenden 2 Mitglieder bedanken sich bei Jon Snow für diesen Post:

    beba (30.05.2020), Mühlhiasl (05.06.2020)

  5. #33
    Jugo-Cobra Avatar von beba
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    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    lernen ist überbewertet. kindern wird heutzutage schon so früh druck gemacht mit schule und noten usw.
    würde meine kids in ne walddorfschule schicken am besten wenn ich mal welche hab. fragt sich nur ob die kids dann aufgrund der ganzen
    hippykinder die da sind nicht schlimmer rauskommen lol

    prüfungen sollte man komplett verbieten meiner meinung nach. als lehrer merkst du auch ohne prüfung welche kids das zeugs begreifen oder nicht und fürs gymnasium gemacht sind. bzw man kann prüfungen haben einfach ohne noten und ohne das man dafür lernen muss vorher. weniger druck für die kids und auch weniger probleme mit den eltern, vorallem für leistungsschwache schüler. man wie oft hab ich das erlebt das schulkameraden geheutl haben in der klasse weil sie die prüfung nicht von den eltern unterzeichnen lassen haben aus angst.
    waren zwar immer albaner da eltern halt ungebildete bauern aber trotzdem.
    Ich bin da ganz bei dir und sehe es genauso. Und mein Kind ist auch auf einer "behinderten montessori style" Schule wie Baresco sagen würde. Aber das Problem ist, dass sie am Ende des Jahres eine Externistenprüfung ablegen müssen - an einer öffentlichen Schule bei einer Lehrerin, die die Kinder gar nicht kennen. Und wegen Covid ist diese Prüfung dieses Jahr nur in schriftlicher Form und das über 1 1/2 Stunden.

    Mir sind die Noten gar nicht wichtig und es geht auch nicht darum, dass er aufs Gynasium kommt. Aber sie machen seit sie wieder in der Schule sind, jeden Tag zwei Stunden durch und müssen eine Aufgabe nach der anderen lösen. Da ist mein Sohn fast tagtächlich ausgezuckt und hat den Angabenzettel zerrissen oder alles durchgestrichen, wenn er die Aufgabe nicht lösen konnte ....wenn er das dort bei der Prüfung auch macht, dann wird er nicht beurteilt werden können...

    Er hat eine Lese/schreibschwäche. Und bisher war er in Rechnen, Mathe immer gut. Aber spätestens ab der 3. Klasse geht es auch um Textaufgaben. Dh er kommt da erst gar nicht zu dem Teil, wo er was kann, wenn er nicht erkennt, was er tun soll. Deswegen versuche ich jetzt mit ihm so eine Art Strategie zu erarbeiten, dass er zB die Wörter Quadrat, Umfang etc. erkennt und auch die Signalwörter, die auf Subtraktion, Division etc. hinweisen.... damit er wenigstens erahnen kann, was er tun soll....die Formeln und alle Rechenarten kann er ja, er soll es zumindest hinschreiben und den Teil rechnen, den er erkannt hat und die Frage mit einem Antwortsatz mit seinem Ergebnis umformulieren.

    Ich weiß aber nicht, ob meine Strategie überhaupt aufgehen wird. Er ist nämlich ein Perfektionist. ich versuche halt mich ganz auf seine Welt einzulassen, denn letztendlich geht es auch darum, dass er einwenig resigniert hat und gar nicht glaubt, dass es besser werden kann...das sind für mich schon die ersten Vorboten für Depression, wenn er dann größer wird....ich will nicht, dass mein Kind von der Schule unglücklich gemacht wird...ich habe da absolut nie Druck gemacht....aber er kommt da halt nicht klar und ich kann nicht zuschauen...
    Geändert von beba (30.05.2020 um 04:46 Uhr)
    "τὸ ἀδικεῖν τοῦ ἀδικεῖσθαι κάκιον" Πλάτων

    es wird nach symphatie verwarnt dat is kla. aber scheiss drauf die verwarnungen haben so oder so keinen wert hehe sie sollen nur zeigen das man nicht "brav" war montesori-behinderten style. @ Baresco

  6. Das folgende Mitglied bedankt sich bei beba für diesen Post:

    Mühlhiasl (05.06.2020)

  7. #34
    Junior Member Avatar von behindi
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    beba, mach dir keine Sorgen. Du gehst von dem schlimmsten aus, was nachvollziehbar ist aber es muss überhaupt nicht sein das sich da eine Depression entwickelt. Mein Bruder hat 9 Kinder und kann dir sagen, das alles anders kommt als man denkt.
    Ich hoffe das die Lage deines Jungen, bezüglich Schule, weniger dramatisch ist als du es schilderst. Wird alles gut!

  8. Die folgenden 2 Mitglieder bedanken sich bei behindi für diesen Post:

    beba (30.05.2020), Kesaj (30.05.2020)

  9. #35
    Zitat Zitat von beba Beitrag anzeigen
    Ich bin da ganz bei dir und sehe es genauso. Und mein Kind ist auch auf einer "behinderten montessori style" Schule wie Baresco sagen würde. Aber das Problem ist, dass sie am Ende des Jahres eine Externistenprüfung ablegen müssen - an einer öffentlichen Schule bei einer Lehrerin, die die Kinder gar nicht kennen. Und wegen Covid ist diese Prüfung dieses Jahr nur in schriftlicher Form und das über 1 1/2 Stunden.

    Mir sind die Noten gar nicht wichtig und es geht auch nicht darum, dass er aufs Gynasium kommt. Aber sie machen seit sie wieder in der Schule sind, jeden Tag zwei Stunden durch und müssen eine Aufgabe nach der anderen lösen. Da ist mein Sohn fast tagtächlich ausgezuckt und hat den Angabenzettel zerrissen oder alles durchgestrichen, wenn er die Aufgabe nicht lösen konnte ....wenn er das dort bei der Prüfung auch macht, dann wird er nicht beurteilt werden können...

    Er hat eine Lese/schreibschwäche. Und bisher war er in Rechnen, Mathe immer gut. Aber spätestens ab der 3. Klasse geht es auch um Textaufgaben. Dh er kommt da erst gar nicht zu dem Teil, wo er was kann, wenn er nicht erkennt, was er tun soll. Deswegen versuche ich jetzt mit ihm so eine Art Strategie zu erarbeiten, dass er zB die Wörter Quadrat, Umfang etc. erkennt und auch die Signalwörter, die auf Subtraktion, Division etc. hinweisen.... damit er wenigstens erahnen kann, was er tun soll....die Formeln und alle Rechenarten kann er ja, er soll es zumindest hinschreiben und den Teil rechnen, den er erkannt hat und die Frage mit einem Antwortsatz mit seinem Ergebnis umformulieren.

    Ich weiß aber nicht, ob meine Strategie überhaupt aufgehen wird. Er ist nämlich ein Perfektionist. ich versuche halt mich ganz auf seine Welt einzulassen, denn letztendlich geht es auch darum, dass er einwenig resigniert hat und gar nicht glaubt, dass es besser werden kann...das sind für mich schon die ersten Vorboten für Depression, wenn er dann größer wird....ich will nicht, dass mein Kind von der Schule unglücklich gemacht wird...ich habe da absolut nie Druck gemacht....aber er kommt da halt nicht klar und ich kann nicht zuschauen...
    kann mir gut vorstellen dass das unangenehm sein kann für kinder. Als ich ins gymnasium übergetretten bin hatte ich zum ersten mal bisschen stress mit schule da
    halt vieles anders, alles neue leute, strenger als grundschule usw. das war schon bissel hart so das erste jahr. und wenn ich mir vorstelle dass das gewisse kinder schon viel früher haben weil sie einfach nicht mitkommen im unterricht und niemand wirklich hilft dann ists schon kacke. gut ich glaub einige juckts auch nicht gross, was ja auch net schlimm ist aber wenn die eltern dann druck machen ists kacke.
    mein bruder hatte bisel mühe da er relativ früh eingeschult wurde, oft dinge vergessen hat entweder zuhause liegen lassen oder in der schule liegen lassen usw.
    der hat dann am abend vor prüfungen manchmal geheult und dann hat meine mutter die lehrerin angerufen und ihn krank gemeldet lol aber oberstufe war er dann ziemlich gut

  10. Das folgende Mitglied bedankt sich bei Jon Snow für diesen Post:

    beba (02.06.2020)

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