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Thema: Fall von Knin/RSK - Was war der Schlüssel zur erfolgreichen Militäroperation Oluja?

  1. #1
    Member Avatar von Фића
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    Fall von Knin/RSK - Was war der Schlüssel zur erfolgreichen Militäroperation Oluja?

    Knin, die Hauptstadt der Republika Srpska Krajina galt als uneinnehmbar umrungen von Gebirgen , das Dinar Gebirge mit über 1.800 m Höhe galt als Rückrat des Schutzes der Stadt. Wie konnte Knin am 04./05.08.1995 so schnell fallen trotz schlecht ausgerüsteter RSK Armee?

    War es ne Meisterleistung der kroatischen Armee oder doch ne freiwillige schnelle Flucht?

    Geändert von Фића (05.04.2018 um 20:52 Uhr)

  2. #2
    Ich behaupte mal ganz frech das sogar die RS-Polizei besser ausgerüstete war als die Krajina-Armee
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  3. #3
    Member Avatar von Фића
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    Zitat Zitat von DarkoRatic Beitrag anzeigen
    Ich behaupte mal ganz frech das sogar die RS-Polizei besser ausgerüstete war als die Krajina-Armee
    Hab oft gehört das Knin uneinnehmbar ist, selbst ne schlechte Armee kann sie gut verteidigen, zu der einen Seite war das Dinar und direkte Grenze zu RS/BiH.






    Schaun wa mal was da so abging, mein Fachgebiet ist es garnicht aber interessantes Thema ist es allemal, zumal wir uns bisher nur mit der ethnischen Säuberung Oluja befasst haben, nicht aber mit der eigentlichen Militäraktion
    Geändert von Фића (05.04.2018 um 20:14 Uhr)

  4. #4
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    RS stützen.. darum

  5. #5
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    RS stützen.. darum ist Knin übergeben worden. Geben und nehmen. Vergiss jetzt Knin.

  6. #6
    D.Hans
    Guest
    Zitat Zitat von Beloglavi sup Beitrag anzeigen
    Hab oft gehört das Knin uneinnehmbar ist, selbst ne schlechte Armee kann sie gut verteidigen, zu der einen Seite war das Dinar und direkte Grenze zu RS/BiH.
    Was isn das schon wieder für´n Schwachsinn?

    Früher oder später ist ALLES einnehmbar. Uneinnehmbar war vielleicht die Burg zu der Zeit der Reiterheere und Ritter in ihren Rüstungen, aber seit dem 20. Jh ist es nur eine Frage der Luftüberlegenheit...

    Knin war seit der Habsburger Monarchie ein Eisenbahnknoten und somit ein verwundbares und begehrtes Ziel. 1991 wurden deshalb auch die meisten Bahnhöfe und Bahnanlagen rund um Knin, und natürlich Knin selbst zerstört. Über 10 Jahre lang wurde nur punktuell repariert. Links und rechts der Bahndämme ist das Gelände bis heute noch versaut (= militärischer Fachausdruck für systemlos verlegte Minen und Stolperdrähte).
    2005 war ich das 1. Mal in Knin. Mir bot sich ein erbärmliches Bild einer potthässlichen Stadt. 2015 war ich dann mehrere Tage mit dem Motorrad in der Region unterwegs. Um es kurz zu machen: Schöner wurde es nicht dort. Ab noch immer verluderten Bahnhopf treiben sich Jugendgangs herum und außerhalb der Stadt kann es noch immer passieren, dass ein Schaf nach einer kleinen Detonation ein paar Meter Richtung Himmel steigt. Minenräumen auf dalmatinisch so zu sagen.

  7. #7
    Singidunum Sindikatum Avatar von Legija
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    das problem hätte ende 94 gelöst werden können aber leider haben slobo und njofra wie karadzic und die hercegovina kroaten nen anderen plan und haben sich da schon auf den untergang der krajina geeinigt......als unsere borci die muslimische offensive auf kupres aufhielten wurde sie danach verraten und die hvo konnte das gebiet einnehmen und damit den weg richtung grahovo ebnen ......später sind sie weiter gezogen und waren keine 25 km von grahovo entfernt haben die serbischen linien ohne probleme durchbrochen weil nur ne handvoll elend sie verteidigt hat ......dazu kommt das sie sich gut auf der dinari schon ende 94 positioniert haben und später weitere wichtige linien oben zu druchbrechen.....alles nur weil unsere nicht verteidigt haben da befehl von oben und keine gegenoffensiven gestartet haben.....iwann anfang 95 haben sies geschafft an dem peruca see die linien zu durchbrechen und nen keil zwischen die vrs und die svk zu schlagen durchs gebirge ......spätestens da hätten unsere reagieren müssen aber auch dann war der befehl klar........als grahovo und glamoc gefallen sind war die sache eigentlich für alle klar und man wusste das man verkauft wurde......während es keine nennenstwerte verteidigung gab haben sich unsere wichtigen kräfte um general mladic und srebrenica getummelt und wichtige svk einheiten waren bei bihac festgesetzt......das es verrat war konnte man gut daran erkennen als man erfuhr das sogar die artillerie wie die paar soldaten dort ohne nachschub gelassen wurden und ihnen die munition ausging ......dazu kamen die nato bomben und der fall knins war so sicher wie meine morgenlatte.........
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    DarkoRatic (06.04.2018), Vatrena (06.04.2018)

  9. #8
    Der Schlüsser war dass die Serben keine Eier hatten. Frauen, Kinder und unbewaffnete zu töten ist etwas anderes als gegen einen ebenbürtigen Gegner zu kämpfen.

    Nimmt euch mal ein Beispiel an die Kroaten. Da haben in Vukovar ca. 3.000 leichtbewaffnete Kroaten über 2 Monate der haushoch überlegenen jugoslawisch-serbischen Armee standgehalten. Die Serben hatten in der Krajina mehr als Zehnfach so viele Männer mit viel besseren Waffen als die Kroaten in Vukovar und sind nach 2 Tagen Gefechten wie die Hasen gerannt.
    Geändert von Fan Noli (06.04.2018 um 08:10 Uhr)

  10. #9
    Singidunum Sindikatum Avatar von Legija
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    Zitat Zitat von Fan Noli Beitrag anzeigen
    Der Schlüsser war dass die Serben keine Eier hatten. Frauen, Kinder und unbewaffnete zu töten ist etwas anderes als gegen einen ebenbürtigen Gegner zu kämpfen.

    Nimmt euch mal ein Beispiel an die Kroaten. Da haben in Vukovar ca. 3.000 leichtbewaffnete über 2 Monate der haushoch überlegenen jugoslawisch-serbischen Armee standgehalten. Die Serben hatten in der Krajina mehr als Zehnfach so viele Männer mit viel besseren Waffen als die Kroaten in Vukovar und sind nach 2 Tagen Gefechten wie die Hasen gerannt.


    du denkst wahrscheinlich an den zuhälter und drogendealer haufen uck der nichts drauf hatte ausser aus dem hinterhalt auf frauen und kinder zu schiessen und sobald serb polizei kam und sie aufgerieben ,wurden sie als massaker an wehrlosen dargestellt und man vergoss dicke njato tränen.........vukovar der selbe scheizz haufen von kranken banditen die wehrlose zivlisten als schutzschilder nahmen ansonsten wäre die stadt in 24 std gesäubert worden ......und heute feiern die irren das als wärs stalingrad gewesen während albaner wie du jeden anti serben arsch lecken und feiern ......merkst du was ^^
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  12. #10
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    Hab heute Morgen selber etwas recherchiert und bin auf diese HRT Doku gestoßen...




    Die Kroaten haben das Dinara Gebirge schon 1994 anwiesiert von Bosnien aus über den eisernen Winter sich vorgearbeitet und es sogar geschafft Panzer und ces goschosse rüber zu bringen auf die Krajina Seite. Damit war Knin eingekesselt, eigentlich eine saubere Militäraktion muss man zugeben sofern das alles so stimmt in der Doku. Sie wussten das aus Belgrad nichts kommen würde und hatten die Moral schon auf ihrer Seite, die Krajina Serben versuchten in Srb nochmal Stellung zu nehmen doch die Kroaten waren zu schnell und man wurde mit zu viel Zivilisten die flüchteten konfrontiert.

    Kroatien stürzte sich mit der Oluja selber in eine nationale Krise die bis heute anhält. Krajina war für Serben etwa das war Kosovo für Albaner war, in Knin, Plitvice, Benkovac, Krka lebten um die 85% Serben, über 400 Jahre hat man dort steuern gezahlt, sich was aufgebaut und Aufeinmal waren die Städte und
    Dörfer menschenleer, die bosnischen Kroaten konnte die Krajina nicht mal ansatzweise füllen, heute noch ist die Region tot, man fährt durch leere serbische Geisterdörfer
    Geändert von Фића (06.04.2018 um 10:40 Uhr)

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