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Thema: Türkei-Griechenland: Der explosivste Konflikt Europas

  1. #1
    Guest3876
    Guest

    Türkei-Griechenland: Der explosivste Konflikt Europas

    Ein interessanter Artikel...

    https://www.welt.de/politik/ausland/...t-Europas.html


    Können wir in Zukunft neue Spannungen erwarten, zumal Türkei immernoch auf umstrittene Insel in der Ägäis anspruch erhebt. Die Armeen beider Länder durch sind auf Augenhöhe durch das Wettrüsten der letzten Jahrzehnte, in manchen Sachen liegt Türkei vorne in manchen Griechenland.


    Aus Wikipedia

    Konflikt von 1995/96

    Während es um andere Aspekte des Ägäis-Streits seit längerem Konflikte gegeben hatte, blieb die Lage um Imia bis 1995 weitgehend ruhig. Anlass für die Eskalation um Imia war ein Vorfall, bei dem das türkische Frachtschiff Figen Akat am 25. Dezember 1995 vor Imia auf Grund lief und geborgen werden musste. Als griechische Ordnungskräfte zu Hilfe kamen, wies sie der Kapitän mit dem Argument ab, das Schiff befinde sich in türkischen Hoheitsgewässern und müsse daher von türkischen Schleppern befreit werden; letztendlich wurde das Schiff von zwei griechischen Bergungsschleppern in den nahe gelegenen türkischen Hafen Kiuluk geschleppt. Am 29. Dezember ließ die Türkei Griechenland eine Verbalnote zukommen, worin behauptet wurde, die Imia-Felseninseln seien Teil des türkischen Territoriums und gehörten zur Provinz Bodrum. Am 9. Januar übermittelte Griechenland über seine Botschaft in Ankara eine Verbalnote, in der die vorgebrachten Behauptungen zurückgewiesen wurden.

    Der Vorfall fand zunächst kaum Beachtung in der Öffentlichkeit. Erst ein Bericht über den Austausch der Verbalnoten anlässlich der Havarie in der griechischen Zeitung Gramma am 20. Januar 1996, einen Tag nach der Vereidigung des neuen griechischen Premierministers Konstantinos Simitis, brachte den Stein ins Rollen. Der Sachverhalt wurde intensiv in den Medien diskutiert und der Bürgermeister von Kalymnos und ein Priester begaben sich am 26. Januar nach Imia, um dort eine griechische Flagge zu setzen. Am 27. Januar ließen sich einige Journalisten der türkischen Zeitung Hürriyet mit einem Hubschrauber nach Imia fliegen, entfernten die griechische Flagge und setzten an ihre Stelle eine türkische, wobei sie sich live für das türkische Fernsehen filmen ließen. Die griechische Regierung beorderte daraufhin ein Schiff ihrer Kriegsmarine nach Imia und ließ die türkische Flagge am 28. Januar wieder entfernen und an deren Stelle die griechische Flagge setzen. Ferner ließ Simitis die auf der östlichen Insel angebrachte griechische Flagge durch einige Marinetaucher bewachen, auf der westlichen Insel wurde hingegen keine griechische Einheit stationiert. Es kam zu einem heftigen verbalen Schlagabtausch zwischen der türkischen Regierungschefin Tansu Çiller und Simitis. Während seiner ersten Regierungserklärung als griechischer Ministerpräsident am 29. Januar wies Simitis die Forderung Çillers, dass um den Status der Inseln verhandelt werden müsse, zurück. Die Flotten beider Staaten wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Ein Schlichtungsversuch des US-Präsidenten Bill Clinton, der am Morgen des 30. Januar begann, blieb ergebnislos.

    Gegen 14:30 Uhr des 30. Januar waren laut den Aufzeichnungen des griechischen Generalstabs[1] im Großraum um die Imia-Inseln bis zur Zentral-Ägäis bereits 33 Kriegsschiffe anwesend, davon 15 griechische und 18 türkische. Gegen 18:00 Uhr versuchten ein Schnellboot und gleichzeitig ein Schlauchboot der türkischen Marine, Einheiten auf Imia anzulanden, beide wurden jedoch von griechischen Schnellbooten abgedrängt. In einer nächtlichen Kommandooperation ließ die Türkei am 31. Januar um 1:40 Uhr die unbewachte westliche der beiden Imia-Inseln durch eine militärische Einheit besetzen. Ein Hubschrauber der griechischen Marine stürzte um 4:50 Uhr bei einem Beobachtungsflug nahe der westlichen Imia ab; alle drei Insassen kamen ums Leben, wobei inoffiziell von griechischer Seite türkischer Beschuss dafür verantwortlich gemacht wurde; offiziell wurde dieser Vorfall aber nicht weiter kommentiert, um die angespannte Lage nicht noch weiter aufzuheizen.[2]

    Um zwischen beiden Seiten zu vermitteln, schaltete sich erneut US-Präsident Clinton, in dessen Auftrag zusätzlich US-Diplomat Richard Holbrooke und NATO-Generalsekretär Javier Solana ein. Daraufhin zogen sich die türkischen und griechischen Kriegsschiffe aus dem Gebiet um Imia zurück. Der Gebietsstreit blieb im Übrigen aber unbereinigt; der damalige griechische Ministerpräsident Simitis beschrieb das Vorgehen der Türkei als aggressiv.[3]
    Historische Grenzregelungen
    Politische Karte der Region um die Inseln Imia/Kardak mit der Grenze entsprechend dem Ankara-Protokoll von 1932. Die Imia-Inseln sind mit „G“ und als unter italienischer Souveränität stehend (blau) gekennzeichnet.

    Historische Grenzregelungen

    Die Südlichen Sporaden gehörten bis zum italienisch-türkischen Krieg zum Osmanischen Reich, das 1912 den Dodekanes an Italien abtreten musste. Eine endgültige Regelung über den Besitz der Inseln traf dann der Friedensvertrag von Lausanne am 24. Juli 1923. Darin stimmte die Türkei der Abtretung des Dodekanes an Italien zu. Nach der Niederlage Italiens im Zweiten Weltkrieg gingen dessen Rechte an den Inseln auf Griechenland über (Pariser Friedenskonferenz 1946). Weder der Vertrag von Lausanne noch der von Paris zählen aber alle betroffenen Inseln auf, sodass nicht eindeutig geklärt ist, inwieweit auch Imia unter den Souveränitätsverzicht der Türkei auf den Dodekanes fällt.

    Im Vertrag von Lausanne heißt es in Artikel 12, dass die Souveränität für einen Streifen von 3 Seemeilen vor der türkischen Küste bei der Türkei verbleibe, soweit anderweitig keine davon abweichenden Regelungen bestehen. Artikel 15 hält fest, dass die Türkei auf die 13 größten namentlich aufgezählten Dodekanes-Inseln verzichtet, sowie „auf die diesen benachbarten Inseln“. Imia liegt knapp außerhalb der 3-Meilen-Zone, ist allerdings auch nicht offensichtlich anderen Dodekanes-Inseln „benachbart“ im Sinne des Artikels 15 – die türkische Seite verweist darauf, dass sich Imia näher an der türkischen Küste als an Kalymnos, der nächsten Insel, die explizit im Vertrag erwähnt wird, befinde und dass Imia daher, wenn schon nicht explizit als Besitz der Türkei, so doch zumindest als eine Insel zu betrachten sei, zu der der Vertrag keine endgültige Regelung getroffen habe. Griechenland dagegen argumentiert, dass aus dem Kontext heraus klar sei, dass die Türkei keinen Anspruch jenseits der 3 Meilen erheben könne.

    Nach dem Abschluss des Lausanner Vertrages kam es vereinzelt zu unterschiedlichen Interpretationen zwischen Italien und der Türkei (die aber nicht direkt Imia betrafen). Um dies zu bereinigen, unterzeichneten beide Seiten im Jahre 1932 in Ankara ein Protokoll, das von Vertretern der beiden Außenministerien unterzeichnet wurde. Es legte die Grenze – dokumentiert durch entsprechende kartographische Darstellungen – genau fest; Imia wurde dabei Italien zugesprochen. Die Türkei wies im späteren Imia-Konflikt darauf hin, dass das Protokoll nicht den Status eines völkerrechtlichen Vertrags gehabt habe, die griechische Seite sieht darin dennoch eine bindende Vereinbarung und das damalige Eingeständnis der türkischen Seite, dass auf Imia verzichtet werde. Im Jahre 1950 waren außerdem die Grenzen des Luftraumes für den Flugverkehr vereinbart worden. Im entsprechenden Abkommen wird auf die gegenseitig anerkannten Meeresgrenzen hingewiesen; für die griechische Seite ein Hinweis darauf, dass von vertraglich nicht festgelegten Hoheitsrechten über einzelne Inseln keine Rede sein könne. Entsprechende Karten zum Abkommen zeigen Imia als zu Griechenland gehörig. Die Türkei hält dagegen, dass es 1950 nicht um Souveränitätsfragen gegangen sei.

    Tatsächliche Akte der Souveränitätsausübung hat es in Bezug auf Imia vor 1995 kaum gegeben, da die Inseln als zu unbedeutend angesehen wurden. Sie waren nie besiedelt und wurden auch sonst in keiner Weise vom Menschen genutzt. Anders verhält es sich dagegen bei mehreren anderen Ägäis-Inseln, auf die die Türkei Anspruch erhebt. Einige dieser Inseln sind bewohnt, andere weisen Leuchttürme u. ä. auf, wobei die Nutzung stets auf griechische Zugehörigkeit hinweist.

    Was kartographische Darstellungen vor 1995 angeht, so zeigen die meisten (auch türkischen) Karten Imia als griechischen Besitz, doch hat es hier zum Teil auch Unklarheiten und Verwechslungen gegeben; so fand sich auf griechischen topographischen Karten die nahegelegene Insel Zouka als griechischer Besitz markiert, obwohl diese innerhalb der türkischen 3-Meilen-Zone liegt. Die griechische Seite gestand dies als technischen Fehler ein und erklärte, das Zouka in der Tat zur Türkei gehöre. Somit spiegelten kartographische Darstellungen oft eher widersprüchliche Angaben aufgrund technischer Unsicherheiten als die tatsächliche rechtliche Situation wider, wurden aber zugleich zur Begründung rechtlicher Ansprüche verwendet.

    Dritte Staaten haben sich aus der rechtlichen Bewertung der Hoheitsfrage bislang weitgehend herausgehalten. Die US-amerikanische Behörde National Imagery and Mapping Agency (NIMA), die am 1. Oktober 1996 gegründet wurde, markiert die Inseln in ihren am 6. Oktober 1996 veröffentlichten Karten und in allen im Folgenden veröffentlichten Karten als „Vrakhoi Imia“ (Imia-Felsen) unter griechischer Souveränität, ohne Erwähnung des türkischen Namens „Kardak“. Weitergehende Stellungnahmen der USA gab es bisher jedoch nicht.[4]
    Geändert von Guest3876 (11.04.2018 um 09:21 Uhr)

  2. Das folgende Mitglied bedankt sich bei Guest3876 für diesen Post:

    Mühlhiasl (11.04.2018)

  3. #2
    Guest3878
    Guest
    kann sich erdogan (noch) nicht leisten

  4. #3
    Zitat Zitat von Beloglavi sup Beitrag anzeigen
    Ein interessanter Artikel...

    https://www.welt.de/politik/ausland/...t-Europas.html


    Können wir in Zukunft neue Spannungen erwarten, zumal Türkei immernoch auf umstrittene Insel in der Ägäis anspruch erhebt. Die Armeen beider Länder durch das Wettrüstehn sind auf Augenhöhe durch das Wettrüsten, in manchen Sachen liegt Türkei vorne in manchen Griechenland.


    Aus Wikipedia
    da gibts nix umstrittenes.....sogar auf türkischen Karten wurde die Insel den Griechen zugesprochen......

  5. #4
    Guest3876
    Guest
    Kalter Krieg in der Ägäis
    Griechenland und die Türkei rüsten auf

    Die verfeindeten Nato-Partner steuern auf einen neuen Rüstungswettlauf zu. Es ist das Letzte, was der Schuldenstaat Griechenland jetzt braucht.



    Athen„Angelos und Dimitris: Alle Griechen wollen, dass Euer Golgota bald zu Ende ist“ – diesen Gruß sandte der griechische Premier Alexis Tsipras zum orthodoxen Osterfest, das an diesem Wochenende gefeiert wird, ins westtürkische Edirne.

    Dort sitzen Oberleutnant Angelos Mitretodis (27) und Feldwebel Dimitris Kouklatzis (25) in der Zelle eines Hochsicherheitsgefängnisses – seit 38 Tagen. Sie waren am 1. März bei einer Patrouille an der griechisch-türkischen Grenze im dichten Nebel auf türkisches Staatsgebiet geraten – versehentlich, wie sie sagen.

    In jüngster Zeit nehmen die Spannungen zwischen den beiden historisch verfeindeten Nachbarn gefährlich zu. Im Februar rammte die türkische Küstenwache in der Ägäis ein vor Anker liegendes griechisches Patrouillenboot – offenbar in der Absicht, es zu versenken, wie man in Athen glaubt. Am Ostermontag donnerten türkische Kampfflugzeuge im Tiefflug über die griechische Insel Farmakonisi. Griechische Abfangjäger stiegen auf, um die Eindringlinge zu vertreiben. Am vergangenen Donnerstag begegneten griechische Kampfpiloten bei der Insel Rhodos erstmals einer türkischen Drohne.

    Athen beansprucht im Luftraum über der Ägäis eine Zwölfmeilenzone, die Türkei erkennt aber nur eine Sechsmeilenzone an, wie zur See. Fast täglich liefern sich deshalb Piloten beider Länder über der Ägäis Verfolgungsjagden und Scheingefechte – mit scharfer Bewaffnung. Militärexperten warnen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis es bei diesen riskanten Manövern zu einem Absturz oder gar Abschuss komme.

    Verteidigungsminister gießt Öl ins Feuer

    Der griechische Verteidigungsminister Panos Kammenos, Chef der ultra-rechten Partei Unabhängige Griechen und Koalitionspartner von Premier Tsipras, gießt Öl ins Feuer: „Wir werden jeden zerschmettern, der unsere Souveränität infrage stellt“, so Kammenos vergangene Woche. Auch den türkischen Staatschef attackiert Kammenos: Erdogan sei „völlig verrückt geworden“, so der griechische Minister, „ein Wahnsinniger, mit dem man nicht reden kann.“

    Bislang bleibt es bei Wortgefechten. Aber der US-Botschafter in Athen, Geoffrey Pyatt, warnt bereits vor der Gefahr einer „ungewollten Konfrontation“. Auch EU-Diplomaten fürchten einen „heißen Zwischenfall“. Erinnerungen an den Januar 1996 werden wach: Damals gerieten beide Länder im Streit um die Imia-Felseninseln (türkisch: Kardak) an den Rand eines Krieges. Auf dem Höhepunkt der Konfrontation standen sich in dem Seegebiet 33 Kriegsschiffe der Nato-Partner kampfbereit gegenüber. In nächtlichen Telefonaten mit Ankara und Athen gelang es dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton, den Konflikt in letzter Minute zu entschärfen und die Streitkräfte zum Rückzug zu bewegen.

    Jetzt flammt der Streit wieder auf. Vergangene Woche unterstrich das türkische Außenministerium, die Kardak-Inseln gehörten zur Türkei. Bei einer Truppeninspektion auf der Insel Ikaria konterte der Rechtspopulist Kammenos am Donnerstag: Die Griechen würden die Türken „zerquetschen“, wenn sie ihnen auch „nur einen Millimeter“ ihres Hoheitsgebiets streitig machen. Am gleichen Tag gab Kammenos die Order, 7000 Soldaten an die Landgrenze zur Türkei und auf die Ägäisinseln zu verlegen.

    Auch Vize-Außenminister Giorgos Katrougalos gibt sich unerschrocken: Die Türkei werde keinen Krieg in der Ägäis riskieren, „weil sie weiß, dass sie ihn nicht gewinnen kann“. Doch ausgerechnet an der Ägäis rüstet Ankara jetzt auf. Erdogan hat russische Luftwahrraketen des Typs S-400 bestellt und in den USA 100 Tarnkappenflugzeuge des Typs F-35 geordert. Im nächsten Jahrzehnt soll auch der erste türkische Flugzeugträger im Mittelmeer aufkreuzen. Mit den neuen Waffensystemen hätte Ankara die Lufthoheit über der gesamten Ägäis, meinen Militärexperten.

    Die Griechen haben dem bisher wenig entgegenzusetzen. Vergangene Woche billigte der Verteidigungsausschuss des Athener Parlaments im Eilverfahren ein Sofortprogramm von 1,1 Milliarden Euro. Damit sollen ältere F-16-Kampfflugzeuge der griechischen Luftstreitkräfte und Fregatten der Kriegsmarine modernisiert werden. Aber dabei soll es nicht bleiben. Verteidigungsminister Kammenos drängt auf die Beschaffung von modernen F-35-Kampfflugzeugen, um den Türken Paroli bieten zu können. Auch die Marine will Kammenos mit neuen Schiffen stärken. Mit Frankreich verhandelt Griechenland über die Beschaffung von bis zu vier Fregatten der Baureihe FREMM – Kostenpunkt: rund 600 Millionen Euro pro Stück.

    Dabei ist ein neuer Rüstungswettlauf mit der Türkei das letzte, was das hoch verschuldete Griechenland jetzt braucht. Die immensen Rüstungsausgaben waren eine der Ursachen der Schuldenkrise. Seit den 1970er Jahren lieferten sich die beiden verfeindeten Nachbarn ein Wettrüsten, das für Griechenland ruinös war. Zeitweilig gab Athen fast sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das Militär aus, mehr als jedes andere Nato-Land außer den USA. Die Rüstungsausgaben wurden mit immer neuen Krediten finanziert.

    Unter dem Druck der Krise musste Athen seinen Militäretat fast halbieren. Die Streitkräfte schrumpften von 128.000 auf 106.000 Soldatinnen und Soldaten. Gab Athen 2009 knapp neun Milliarden Dollar für das Militär aus, waren es im vergangenen Jahr nur noch 4,7 Milliarden. Das entsprach aber immer noch 2,36 Prozent des BIP – gegenüber 1,46 Prozent im Durchschnitt der europäischen Nato-Staaten.

    Die Türkei ließ sich die Streitkräfte zwar 12,1 Milliarden Dollar kosten, was aber nur 1,5 Prozent des BIP entsprach. Die Zahlen zeigen, wie ungleich das Rüstungsrennen der beiden Länder ist – und dass Griechenland keine Chance hat, diesen Wettlauf jemals zu gewinnen.

    Das dürfte auch Premier Tsipras wissen. Er versuchte diese Woche die wachsende Sorge seiner Landsleute vor einem drohenden militärischen Konflikt mit der Türkei zu zerstreuen: Griechenland sei „ein starkes und sicheres Land mit mächtigen Verbündeten“. Tsipras: „Wir bedrohen niemanden, aber wir haben auch keine Angst.“

    Dass die beiden Soldaten immer noch in Haft sind, zeigt, wie zerrüttet die Beziehungen der beiden Nato-Partner sind. Türkischen Medienberichten zufolge prüft die türkische Staatsanwaltschaft eine Anklage wegen „Spionage“. Der griechische Verteidigungsminister Panos Kammenos fürchtet, dass die beiden jungen Männer die nächsten 15 Jahre in türkischer Gefangenschaft verbringen.

    Seit Jahrzehnten streiten beide Länder um die Grenzziehung in der Ägäis, die Schürfrechte unter dem Meeresboden und die militärischen Kontrollbefugnisse im Luftraum. Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan spekuliert öffentlich über eine Revision des Vertrages von Lausanne, der 1923 die Grenzen zwischen beiden Ländern festschrieb, und phantasiert von einer „Großen Türkei in den Grenzen unserer Herzen“. Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu träumt mit und will 18 griechische Ägäisinseln erobern.


    http://www.handelsblatt.com/politik/.../21150948.html

  6. #5
    Der griechische Verteidigungsminister soll lieber nicht so große Töne spucken.

  7. #6
    ΓΕΙΑ ΜΑΣ! Avatar von Greco
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  8. #7
    Guest3876
    Guest
    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    da gibts nix umstrittenes.....sogar auf türkischen Karten wurde die Insel den Griechen zugesprochen......
    Schon klar das auf den Karten die heutige Lage abgestempelt ist, jedoch erhebt Erdogan Ansprüche auf 18 Inseln wie ich weiss, wo er offen sagt diese normalerweise der Türkei gehören müssten und zu unrecht Griechenland zugeschlagen wurden vor rund 100 Jahren

  9. #8
    Zitat Zitat von Fan Noli Beitrag anzeigen
    Der griechische Verteidigungsminister soll lieber nicht so große Töne spucken.
    Kugeln sind in Richtung türkischen Hubschrauber gespuckt worden....glaub ist Ton genug?!?!

  10. #9
    Zitat Zitat von Beloglavi sup Beitrag anzeigen
    Schon klar das auf den Karten die heutige Lage abgestempelt ist, jedoch erhebt Erdogan Ansprüche auf 18 Inseln wie ich weiss, wo er offen sagt diese normalerweise der Türkei gehören müssten und zu unrecht Griechenland zugeschlagen wurden vor rund 100 Jahren
    Ist er so dumm oder hast du sein gesagtes missverstanden?

    Die Inseln bekamen wir von den Italienern nach dem zweiten Weltkrieg......er hat sie im ersten an die Italiener verloren.....

    Da gibts nix zu lamentieren....molon lave....nur das kann man als Grieche im nun sagen.

  11. #10
    Guest3876
    Guest
    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Ist er so dumm oder hast du sein gesagtes missverstanden?

    Die Inseln bekamen wir von den Italienern nach dem zweiten Weltkrieg......er hat sie im ersten an die Italiener verloren.....

    Da gibts nix zu lamentieren....molon lave....nur das kann man als Grieche im nun sagen.
    ist mir schon klar das Griechenland diese offziell nach der Niederlage der Italiener im 2 WK bekahmen. Er sagte aber das türkei die Inseln 1923 an die Italiner abgegeben hat oder so ähnlich, und diese nach dem 2 WK eigentlich wieder Türkei zurück gegeben werden mussten. Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich sage auch das sie den Griechen gehören, dort leben ja fast alles Griechen
    Geändert von Guest3876 (12.04.2018 um 15:11 Uhr)

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